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Bericht

Das Jahr 2016 > Vertriebenenwallfahrt
71. Vertriebenenwallfahrt nach Vierzehnheiligen am 05.09.2016
„Gemeinsam auf dem Weg“
war das Motto der durch die Sudetendeutsche Landsmannschaft Bayreuth organisierte Wallfahrt der Heimatvertriebenen, Flüchtlinge und Aussiedler und deren Freunden aus dem Raum Bayreuth zur 71. Vertriebenenwallfahrt in die Basilika Vierzehnheiligen.

Mehr als 700 Teilnehmer
Gekommen waren Schlesier, Deutsche aus Russland, Sudetendeutsche, Einheimische und Teilnehmer aus anderen Vertreibungsgebieten.
Mächtige Orgelklänge, gespielt auf der Rieger-Orgel vom Regionalkantor Georg Hagel, begrüßten mehr als 700 Teilnehmer zu einem feierlichen Pontifikalamt mit Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, ein Donauschwabe und ehemaliger Erzbischof von Freiburg sowie langjähriger Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz. Pater Guardian und Monsignore Herbert Hautmann, Vertriebenenseelsorger im Erzbistum Bamberg, begrüßten alle Teilnehmer. Auffallend war auch heuer die zahlreiche Teilnahme der Jungen und mittleren Generation.

Barmherzigkeit
Zentrales Thema der Predigt des Erzbischofs waren zum einen die schmerzhaften Erinnerungen an den Krieg und die Vertreibung und zum anderen die Barmherzigkeit die auch daraus belebt worden ist.

Die Kirchenmusik
Besonders prägend für das Pontifikalamt waren die Gesänge aus dem von Monsignore Herbert Hautmann neu aufgelegtem Lieder-Heft. Diese Lieder gehörten in den  meisten Vertreibungsgebieten zum Bestandteil einer feierlichen Messfeier.
Geschichte der Wallfahrt     Die erste Vertriebenenwallfahrt war am 29. September 1946 mit Bischof Maximilian Kaller aus dem Ermland ehemals Ostpreußen. Er starb 1947 einen Tag nach der 2. Vertriebenenwallfahrt.
Nach einem Pressebericht pilgerten damals über 12 000 Flüchtlinge und Heimatvertriebene in überfüllten Sonderzügen oder zu Fuß auf weiten Wegen nach Vierzehnheiligen.

Feierliche Marienandacht mit Christoph Lippert
Den Abschluss bildete am Nachmittag eine feierliche Marienandacht am Gnadenaltar wieder mit Gesängen aus dem bereits erwähnten Lieder-Heft. Christoph Lippert, der Bundesgeschäftsführer der Sudetendeutschen Landmannschaft trug sehr gekonnt und beeindruckend Gedanken zur Marienverehrung in den Böhmischen Ländern vor. Dabei wählte er auch Stellen aus „Der Flucht nach Ägypten“ von Otfried Preußler.
Im Anhang zu diesem Bericht sind der Ablauf des Pontifikalamtes und das Deckblatt zum Lieder-Heft von Msgr. Herbert Hautmann, Gößweinstein zu finden.

Manfred Kees
05.09.2016
Die Geistlichkeit
Vorbereitungen zur Prozession
Hallo, hier sind wir
Bunte Trachten
Barbara Köhler und Adam Hofmann
Bundesgeschäftsführer Lippert
Erzbischof emeritus Dr. Robert Zollitsch
bei der Predigt
Egerländer
Ruhepause
 
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