Brüx - Homepage der Sudetendeutschen Landsmannschaft Bayreuth

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Unweit der ehemaligen Stadt Brüx, dem heutigen Most, steht die Kirche Mariä Himmelfahrt. Jahrhunderte lang war sie Wahrzeichen der deutschen Stadt Brüx, gelegen zwischen Erzgebirge und Böhmischen Mittelgebirge. Seit langer Zeit wurde hier Braunkohle abgebaut, meist in umweltschonendem Untertagebau. Zahlreiche Fördertürme und Bergwerksanlagen beherrschten das Stadtgebiet. Die Stadt Brüx selbst stand auf einem mächtigen Braunkohleflöz. Durch die Vertreibung der Sudetendeutschen standen viele Häuser leer. Es war deshalb ein Leichtes, diese abzureißen, um Raum für den oberirdischen Tagebau zu schaffen. Die ganze Stadt wurde ausgelöscht, abgerissen. Zahllose Kulturgüter vernichtet. Ein besonders wertvolles Juwel aber war die Stadtkirche zur Maria Himmelfahrt. Nach Protesten der Bevölkerung wurde sie in den 1970er Jahren als ganzes Bauwerk in einem Stück um 841 Meter verschoben.
 
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