Busfahrt zur Kaiserburg - Homepage der Sudetendeutschen Landsmannschaft Bayreuth

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Die Kaiserburg in Lauf/ Pegnitz
Die Kaiserburg
Die Kaiserburg Karl IV
Böhmens glanzvoller Höhepunkt


Ich habe nicht gewusst, dass in Lauf an der Pegnitz ein von Kaiser Karl IV errichtetes Wenzels Schloss steht“ begann die Aussage von Teilnehmern-innen bei der Fahrt der Sudetendeutschen Landsmannschaft Bayreuth nach Lauf an der Pegnitz.Die 37 Teilnehmer wurden nicht enttäuscht.Lauf an der Pegnitz ist eine Kreisstadt des mittelfränkischen Landkreises Nürnberger Land und zählt etwa 28.000 Einwohner. Auf einer Flussinsel in der Pegnitz steht seit Mitte des 14. Jahrhunderts eine Burg, errichtet vom deutsch-römischen Kaiser Karl IV. Das gotische Bauwerk war ein wichtiger Stützpunkt an der "Goldenen Straße", einer Handelsverbindung zwischen Nürnberg und Prag. Eine gotische Burg und der berühmte Wappen- und Kaisersaal erwartet die staunenden Besucher.Wenn wir heute gemeinsam mit den Tschechen nach Europa gehen, können wir uns auf einen gemeinsamen Kronzeugen berufen, der unsere gemeinsame Geschichte wie kein anderer verbindet und maßgebend gestaltet hat. Es ist der Bauherr der Laufer Kaiserburg Kaiser Karl IV (14. Mai 1316 in Prag; † 29. November 1378 ebenda).Er fügte die böhmische Landespolitik nüchtern in die Reichs- und Europapolitik seiner Regentschaft ein. In der Zeit in der er regierte, erlebte Böhmen einen glanzvollen Höhepunkt seiner Geschichte. Er führte keine Kriege.Er trug vier Kronen und beherrschte fünf Sprachen: Gebildeter als Karl IV. war kaum ein deutscher Kaiser. Viermal war er verheiratet, drei Frauen und kluge Erbverträge brachten Landgewinn - auch wenn er manchmal dafür tief in die Tasche greifen musste: Die Oberpfalz und Teile Frankens ("Neuböhmen"), schlesische Herzogtümer, die Niederlausitz und die Mark Brandenburg. Schlesien wurde böhmisch, und blieb es 400 Jahre lang, ein großer politisch-diplomatischer Erfolg.
Mit seinem Namen verbunden war die Verabschiedung der Goldenen Bulle 1356, eine Regelwerk u.a. zum Wahlverfahren des römisch-deutschen Königs, Erhebung des Prager Bistums zum Erzbistum, Bau des gotischen Veitsdoms in Prag, Errichtung der Burg Karlstein für die sichere Aufbewahrung der königlichen und kaiserlichen Insignien, Bau der legendären Karlsbrücke über die Moldau, Errichtung der Karls-Universität 1348. Die umfangreiche Bautätigkeit in seiner Regierungszeit machte Prag zur Goldenen Stadt.Prag wurde von ihm zu einem der wichtigsten geistigen und kulturellen Zentren seiner Zeit ausgebaut und zur De-facto-Haupt- und Residenzstadt des Heiligen Römischen Reiches. Weiterhin von Bedeutung waren jedoch auch Frankfurt am Main und Nürnberg.Die von Johannes von Neumarkt geführte kaiserliche Kanzlei war vorbildlich für die Ausbildung der neuhochdeutschen Sprache. Weit vor Martin Luther.Auch Karlsbad und Ellbogen sind eng mit seinem Namen verbunden.Also eine Menge Geschichte, aber sehr interessant.

Manfred Kees
25.01.2019



Gasthof zur Linde
Im Wollnersaal
Helmut Mürling
auf der Flucht
Wir warten noch
Der Kaisersaal
Unsere Besuchergruppe
Frau Ullmann erklärt
die böhmischen Wappen
Der hl. Wenzel
Ausstellung Tschechische Persönlichkeiten
Tomás BAŤA , Schuhfabrikant
Erster Staatspräsident T.G. Masaryk
Bedrich (Friedrich) Smetana,
Komponist
Im Wappensaal
Im Vorhof der Kaiserburg
Im Wappensaal
Marktplatz in Lauf
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von Lauf/ Pegnitz
 
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