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Geschichte der Sudetendeutschen Jugend
am 70. Sudetendeutschen Tag 2019 in Regensburg
Der „Arbeitskreis Geschichtswerkstatt SdJ“ stellt auch heuer am Sudetendeutschen Tag die Ergebnisse seiner jahrelangen, sehr aufwändigen aber sehr informativen Dokumentation zur Geschichte der Sudetendeutschen Jugend (SdJ) dar. Sie finden den Arbeitskreis in der "Aktionshalle" Stand "E04" am Samstag ab 10 Uhr und am Sonntag von 10 bis 16 Uhr. Es werden laufend Kapitel aus der Präsentation "SdJ-Geschichte.de" gezeigt und damit in Verbindung stehende Fragen beantwortet.

Zielsetzung des Arbeitskreises”Geschichtswerkstatt SdJ” ist es, die Entstehung und Entwicklung der Sudetendeutschen Jugend bis etwa 1970 im Internet zu dokumentieren und damit weltweit zur Verfügung zu stellen.

Dieser Arbeitskreis wurde im August 2008 auf Anregung von Ossi Böse gebildet. In bisher 17 dreitägigen Arbeitstagungen wurde ein umfangreiches Datenmaterial zusammengetragen. Die Federführung liegt jetzt, nach gesundheitsbedingter Übergabe von Horst Theml bei Hermann Kautzner und Arnulf Streit.

2013 kam es zur ersten Internetdarstellung. Damit ist es seither möglich, die „SdJ-Geschichte“ weltweit von jedermann im Internet nachzulesen, was schon aus den USA rege genutzt wird.

Eine große Zahl von Internet-Nutzern hat diese schnelle und zeitgemäße Informationsmöglichkeit zu den kaum mehr bekannten historischen Gegebenheiten, die zur Integration der jungen heimatvertriebenen Sudetendeutschen führten, genutzt.

Die Darstellung ist ein wichtiger Beitrag zur sudetendeutschen und zur deutschen Zeitgeschichte.

Die neunjährige Herkulesarbeit, nämlich eine 20jährige Geschichte (die inzwischen fast 50 Jahre zurückliegt) darzustellen hat im Ergebnis zu einer hochinteressanten Dokumentation geführt. "Wahr sind die Erinnerungen, die wir mit uns tragen", man braucht sie nur "aufzublättern" - und ist wieder mittendrin, ob am Heiligenhof, auf Burg Hohenberg, auf Amrum oder beim Bundesjungenschaftslager in der Rhön!

Diese sehr aktive Zeit in der SdJ war für viele „SdJ-ler“ richtungs- und wegweisend und prägend für die eigene Lebensgestaltung. Dabei dominiert die Erinnerung an die Gemeinschaftserlebnisse und gerade diese Erinnerung hält die Gemeinschaft ungeachtet der völlig unterschiedlichen Lebensläufe und politischen Ansichten immer noch zusammen.

Lange bevor Andere diese Themen aufgriffen, hatte die Sudetendeutsche Jugend richtungs- und zukunftsweisende Zielsetzungen definiert. Integration der Jugend in ein demokratisches System, Wiedervereinigung Deutschlands, vereinigtes Europa, Heimat- und Selbstbestimmungsrecht standen im Mittelpunkt.

Die SdJ hat mit ihrer jahrzehntelangen Arbeit dazu beigetragen, dass die heimatvertriebene Jugend integriert und Vieles nicht vergessen, sondern lebendig erhalten und neu gestaltet wurde.

Seit dem Fall des Eisernen Vorhangs ist das nie aufgegebene Ziel, gemeinsam mit der tschechischen Jugend friedlich in der Mitte Europas zusammenzuleben, der Verwirklichung ein Stück näher gerückt.

Die Darstellung selbst umfasst in digitalisierter Form alle Arten von Schriftgut, Fotos, Urkunden, Presse-, Zeitzeugen- und Erlebnisberichte. Sie ist ein Zeugnis des Aufbruchs und der Integration der durch die Erlebnisse der Vertreibung traumatisierten Jugend.

Diese virtuell vereinigten Datenbestände des Berichtes bieten eine weltweit einsehbare, schnelle und papierlose Informations- und Online –Recherchemöglichkeit für alle zeitgeschichtlich Interessierte, Sie ist auch als Quelle für Semester,- Diplom-und Doktorarbeiten nutzbar.

Der Zugang zur Internet-Plattform ist problemlos. Wenn Sie selbst kein Internet-Surfer sind, lassen Sie sich diesen Bericht doch einmal von Ihren Kindern oder Enkeln vorführen und in die Bedienung einweihen!

Und so geht’s: Internetaufruf: www.sdj-geschichte.de >>Klick auf: SdJ-Geschichte>>Im Bild rechts unten erscheint: “Hier klicken“>>und schon sind Sie im Hauptverzeichnis.

Diese Datensammlung wird kontinuierlich erweitert. Der Arbeitskreis sucht deshalb weiteres, für diese Aufgabenstellung zutreffendes Schriftgut, Berichte, Fotos, Presseveröffentlichungen. Bei Umzügen, Haushalts- und Vereinsauflösungen werden oft für die Zeitgeschichtsforschung wichtige Schriftstücke entsorgt. Bitte nichts wegwerfen, sondern an die folgende Adresse schicken!

Ansprechpartner: Hermann Kautzner, Hermann Kautzner, Frauwiesenweg 7a, 82205 Gilching,

Bitte besuchen Sie den Arbeitskreis am Sudetendeutschen Tag und helfen Sie uns bei den weiteren Dokumentationen.

Manfred Kees

28.05.201
 
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