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Pressebericht Arbeitskreis Geschichte

Das Jahr 2019
.l.n.r.
Arnulf Streit, Günther Prade, Siegrid Kautzner, Hermann Kautzvner, Josef Fuckerieder, Manfred Kees

Pressebericht

Arbeitskreis „Geschichte der
Sudetendeutschen Jugend“ tagte am Heiligenhof

Ungebrochen ist der Wille des Arbeitskreises „Geschichte der Sudetendeutschen Jugend“ (AK-SdJ) die vorhandene Internetdokumentation qualitativ zu verbessern, den Inhalt laufend zu ergänzen und mit neuen Themen anzureichern.

Deshalb traf sich der AK-SdJ vom 11.11. bis 14.11.2019 am Heiligenhof bei Bad Kissingen zu seiner 18. Arbeitstagung. Entstanden ist inzwischen eine sehr umfangreiche und informative Internetdokumentation über die Entstehung und Entwicklung der Sudetendeutschen Jugend bis etwa 1970. Wer sich detailliert darüber informieren möchte, kann dies unter www.sdj-geschichte.de tun.

Wie kann die Pflege der Dokumentation auf Dauer gesichert werden? Diese Frage ist mehrfach diskutiert worden. Inzwischen liegt eine hervorragende Lösung vor. Dank der Aufgeschlossenheit des Vorstandes hat die Sudetendeutsche Stiftung mit Vertrag vom 18. Juni 2019 die „ständige Betreuung und Weiterführung“ der Internetdokumentation übernommen. Der AK-SdJ wurde gleichzeitig beauftragt, weiterhin selbstverantwortlich Fakten, Dokumente, Fotos und sonstiges Material zu sammeln und für das Internet aufzuarbeiten. Die Sudetendeutsche Zeitung berichtete hierüber bereits ausführlich in ihrer Folge 31 vom 02.08.2019.

Erfreut zeigte sich der AK-SdJ deshalb auch über die Teilnahme von Mathias Heider an der 18. Arbeitstagung. Mathias Heider ist in den Aufbau des Sudetendeutschen Museums über die Sudetendeutsche Stiftung eingebunden. In seinem Referat berichtete Mathias Heider über die Stiftungsarbeit, über den Aufbau des Sudetendeutschen Museums und über die Vertragsgestaltung zwischen der Stiftung und dem AK-SdJ.

Das Sudetendeutsche Museum soll im Herbst 2020 eröffnet werden und dabei auch die Internetdokumentation der Öffentlichkeit zugänglich machen. Bereits heute hat die Dokumentation einen sehr hohen Informationscharakter und es besteht ein großes Interesse an der Weiterarbeit durch den AK-SdJ. Sowohl die Stiftung als auch das Museum bemühen sich um tatkräftige Unterstützung. Damit sind die Weichen, so Mathias Heider, für die Zukunft richtig gestellt.

Unter der Federführung von Hermann Kautzner, der diese Aufgabe im Dezember 2016 von Horst Theml übernommen hat war weiter ein sehr umfangreiches Arbeitspensum zu erledigen. Hauptthemen

waren die Teilnahme des AK-SdJ an den Sudetendeutschen Tagen, Integration und Darstellung im Sudetendeutschen Museum, Verwertung von Film- und Tonmaterial, Beachtung der Datenschutzgrund-rechtsverordnung, offene Biographien, Kinder- und Jugenderholung, Häuser und Lager, Ankunft in der neuen Heimat, weiße Flecken wie

Nordraum oder Baden-Württemberg, Internationale Begegnungen, Auswertung der Terminkalender 1950/1951 und 1952 bis 1957 von Erich Kukuk und zahlreiche Ergänzungen die im abgelaufenen Jahr erarbeitet wurden.

Gleichzeitig bittet der Arbeitskreis Informationsmaterial zur Geschichte der Sudetendeutschen Jugend an Hermann Kautzner, Frauwiesenweg 7a, 82205 Gilching, weiterzugeben. Bitte sammeln Sie mit!

Außerdem hat der AK-SdJ beschlossen, auch beim Sudetendeutschen Tag 2020 in Regensburg, wieder mit einem eigenen Stand aufzutreten. Ziel ist, eine Vernetzung mit der Sudetendeutschen Stiftung zu erreichen. Darüber wird rechtzeitig im Detail berichtet. Auch der neue Termin für die 20. Arbeitstagung steht fest: November 2020 vom 10. – 13.11.2020 am Heiligenhof.

Manfred Kees

24.11.2019
 
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